Pulpo

Heute gab es einen leckeren Pulpo.
Der ist für anderthalb Stunden in sehr stark gesalzenem Wasser baden gegangen.
Somit blieb genügend Zeit, einen Salat anzurichten, ein paar grüne Bohnen zu blanchieren und alles auf die Teller zu verteilen.
Die Temperatur von 90 Grad Celsius des Kochwassers ist ihm gut bekommen.
Der Pulpo ist dann nach dem zerteilen noch ganz kurz in die sehr heisse Pfanne mit Butterschmalz, Rosmarin und Knoblauch gewandert.
Sehr zart in der Mitte und knusprig die Haut. Mit einem Hauch von Knoblauch und Rosmarin. Jetzt nur keine Zeit verlieren und genießen !
Deshalb keine Zeit für tolle Fotos, ein kurzer Schnappschuss muss reichen …

Kohenoor Restaurant & Lounge

Sonntag, 11.Dezember 2016, wir gehen zum Mittagsbuffet ins kürzlich eröffnete Restaurant Kohenoor in Bremen Burgdamm.
Bestimmt nicht der richtige Weg, ein Restaurant kennen zu lernen. Beim Buffet muss massenkompatibel und für den Chafing Dish zum warmhalten gekocht werden. Sonderwünsche gibt es nicht. Kann es nicht geben.
Dazu kommt ein Preis von nicht einmal 10 Euro für das Essen. Hmmm, kann eigentlich nichts dolles werden. Ich war noch nie in Indien, habe aber einen Freund, der als Pilot öfter in Mumbai ist und mir Gewürze mitbringt.
Daher bin ich mal gespannt, wie das Essen wird.
Die Begrüßung war sehr freundlich, die Frage nach der Reservierung konnten wir mit ja beantworten. Wir wurden an unseren Tisch begleitet und gefragt ob wir etwas zu trinken bestellen wollen. Eine Karte wurde nicht gereicht, machte aber nichts, es war ja eh Buffet. Das Königs Pilsener sollte zum Essen passen.
Das Restaurant ist farblich ansprechend und modern eingerichtet. Die Sanitärräume waren frisch und sauber.

Jetzt zum spannenden Teil: Wie war das Essen? Kurz zusammengefasst:
Die Suppe war nicht so meins, eine Sweet Corn Soup, also eine Zuckermais Suppe mit geringer kaum erkennbarer Würzung und TK Gemüse.
Das hausgemachte Naan Brot sehr gut. Es wurde auch immer nachgereicht.
Ich habe mir einen Teller zurecht gemacht, mit den Dips und ein Stück gebackenes Gemüse. In dem Fall ein Stück Zucchini.
Die Dips haben mich überzeugt, vor allen Dingen der Minze Koriander Dip.
Frisch und sehr leicht bekommt er noch einen unerwarteten zweiten Auftritt.
Das Beef Curry, eine Hausfrau würde Gulasch dazu sagen, war auf den ersten Bissen harmlos. Sehr schön mürbe von der Fleischkonsistenz mit einem tollen Aroma von Lorbeer. Hätte ich so nicht erwartet. Die Soße kam erst beim zweiten und dritten Bissen mit ihren Aromen um die Ecke. Mein Garam Masala aus Mumbai geht in die gleiche Richtung. Die Schärfe war im Ansatz vorhanden, am Nachbartisch wurde die Schärfe schon fast als zu viel beschrieben. So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Das nächste Fleischgericht war Hähnchen in Spinat. Das war sehr gut gelungen. Das Fleisch zart und saftig, der Spinat war trotz des etwas mutigeren Einsatzes von Ingwer und Korianderkörnern klar heraus zu schmecken. Der Basmatireis eignet sich anscheinend nicht für eine so große Menge und lässt sich nicht gut warmhalten. Er verliert seine Textur.
Die eigentlichen Helden am Buffet waren die beiden vegetarischen Gerichte. So stelle ich mir die ORIGINAL INDISCHE KÜCHE vor. Von den Bohnen bis zur Zucchini in den wirklich wundervollen Soßen, mit den Aromen Indiens…
Von den Gemüsen habe ich dann auch mehr gegessen wie ich wollte, so lecker war es mit dem Naan Brot dazu. Das Dessert war auch extrem lecker, eine Masse aus Nüssen, ???????, Ingwer, ???? zu kleinen Rauten geschnitten. Dazu passte der Minzdip den ich Eingangs erwähnte echt prima. Leider war zu viel los, sonst hätte ich mich mehr schlau machen können, woraus das Dessert bestand.
So, das war die erste kurze Zusammenfassung. Für ein Buffetessen war es sehr gut, zeigt aber nur Ansatzweise, was der Koch tatsächlich kann.
Das nächste mal gehen wir abends und bestellen aus der Karte. Dann kann in der Küche ohne Rücksicht auf die Masse echt indisch gekocht werden.
Daher: Fortsetzung folgt …

Update 17.12.2016:
Wie versprochen der abendliche Besuch. Wieder die freundliche Begrüßung.
Das Restaurant wird sehr gut angenommen, obwohl wir wieder sehr früh unterwegs waren gab es kaum noch freie Tische. Reservierung macht also Sinn.
Kommen wir nun zum Essen:
Vorab wurde Papadam mit den 3 bereits beschriebenen Dips serviert. Das dünne knusprige Brot aus Linsenmehl war super lecker mit einem nicht zu starken Aroma von Kreuzkümmel. Der heutige Minze Koriander Dip war etwas heller, hatte weniger Minze. Gefiel mir vorher besser, auch wenn es mit dem stärkeren Grün leicht künstlich wirkt. Für mich ist der Geschmack wichtiger …
Bei der Bestellung haben wir der Küche freie Hand gelassen, ein Gericht mit allerlei Gemüsen und ein wenig Hähnchen war der Auftrag. Dazu ein Mix Raita, das ist ein Naturjoghurt mit gehackten Tomaten, Gurken, Zwiebeln und der hauseigenen Gewürzmischung. Das macht die Geschmacksnerven wieder ruhig, falls das Essen sehr scharf ist. Das war hier allerdings nicht der Fall. Ich würde es als sehr mild bezeichnen. Hmmm, das war anders bestellt …
Daher die Antwort auf die Frage: Ist das so in Ordnung? Nein, das hat nicht genug Schärfe. Das war allerdings kein Fehler vom sehr aufmerksamen Service. Im Gegenteil, wurde doch neben den Schärfegraden mild, mittel oder scharf sogar nach eventuellen Unverträglichkeiten gefragt. Das war wohl der typische Alltagstrott in der Küche. Lieber weniger als zu viel gewürzt. Das muss sich noch einspielen. Wer echte indische Küche verlangt, der sollte sie auch bekommen. Für den Service kein Problem, kurzer Abstecher in die Küche und Schwupps 2 Schälchen mit scharfen Soßen auf den Tisch gestellt. Die grüne, würzig scharf mit ordentlich frischen Koriander, Ingwer und Chili. Super lecker!
Die andere bestand aus Chiliflocken und gerösteten Sesam in Öl. Auch gut.
Nun war es an mir, die richtige Abstimmung zu finden. Zu scharf macht keinen Sinn, da schnell die feinen Aromen der Soße untergehen.
Aber a bisserl Bumms darfs scho sein …
Der Basmatireis war heute deutlich besser wie am Sonntag. So konnten wir, uns immer kleine Portionen auf die Teller legend, mit der Schärfe experimentieren und in Ruhe genießen. Das ist der Vorteil, wenn das Essen in kleinen Töpfen auf einer Flamme serviert wird. Das Essen bleibt warm. Das Fleisch war auch heute wieder sehr saftig und aromatisch. Die Soße einfach nur genial.
Ich habe sogar die Töpfe mit dem Naan Brot ausgewischt.
Auch wenn es hier und da noch ein wenig hakt,
kann ich das Restaurant empfehlen? Klares Ja!
Eine besondere Empfehlung geht heute an alle Vegetarier. Endlich mal eine geniale Küche, wo das Gemüse die Hauptrolle spielt, und nicht nur als Beilage daher kommt. Ich werde in Zukunft wohl verstärkt die vegetarischen Gerichte auswählen. Bei den Aromen und der Textur empfinde ich selbst das sehr gut gebackene Fleisch als Störung in der Komposition. Habe ich das gerade wirklich geschrieben??? Kaum zu glauben, ich staune über mich selber…
Die schlechte Qualität der Fotos bitte nicht übel nehmen,
in Natura sieht es seeehr viel leckerer aus.

Butterbrot reich belegt, oder kurz Smörrebröd…

Keine Idee zum Kochen?
Dann gehts heute auch mal ohne. Wie wäre es mal wieder mit einem tollen, knackigen Butterbrot? Oder Brötchen vom Handwerksbäcker?
Goldbraun getoastetes Vollkornbrot, frische Gurke, geräucherter Hering oder Heringsalat? Was der Kühlschrank noch her gibt, nett angerichtet und schon serviert. Dazu ein kaltes Bier? Einen heissen Tee? Damit rechnet niemand und sehr lecker ist es auf jeden Fall …

Restaurant Katerini in Bremen Aumund

24.9.2016, wunderbares Wetter, da fahren wir doch mit dem Fahrrad zum Griechen. Uuups, eine halbe Stunde zu früh da, da kommen doch Erinnerungen hoch an ein anderes griechisches Restaurant.
Aumund ist von Lesum mit dem Rad doch nicht so weit weg.
Die Begrüßung: Sehr freundlich, ein Tisch für 2 Personen?
Ja auf den Namen Pastler bitte.
Darf ich Sie an ihren Tisch führen? Gerne …
Na Holla, geht doch, jetzt muss nur noch das Essen gut sein.

Das Restaurant ist ein „typischer Grieche“ mit kleinen und großen gemütlichen
Nischen. Vor dem Essen erst mal den Gummigeruch der Fahrradgriffe von den Händen waschen. Prima, in der Sanitäranlage ist alles frisch und sauber,
dann kann es ja los gehen.
Wir bestellen eine große Flasche Wasser, einen halben Liter trockenen Rotwein, und vertiefen uns in die Karte.
Das Wasser und der Wein kommt, Vilsa Gourmet medium und ein Naoussa.
Die Idee einer Rotweinschorle lasse ich lieber, der Wein ist echt trinkbar. Einen Ouzo gab es auch, mild und schön kalt.

Ich nehme als Vorspeise Zaziki, dann die Katerini Spezial Platte. Auf meine Frage ob ich etwas verändern kann die Antwort: Klar, was denn bitte? Also lieber keinen Reis – Pommes ist genug, und da ich schon Zaziki habe, lieber eine scharfe Soße.
Wollen wir doch mal sehen, ob die Platte fit genug ist, den Namen des Restaurants zu tragen …
Sabine mit einem lächeln „nur“ Gyros.
Salat gibt es frisch in großer Auswahl vom Buffet. Prima, genau mein Ding. Sogar rote Beete und Kichererbsen geben sich die Ehre. Nudel und Kartoffelsalat? Wer es mag kann auch da zulangen. Herrlich, endlich mal nicht den süßen Krautsalat sondern sehr frisch mit einer säure betonten Note. Die zur Verfügung stehenden Dressings brauche ich nicht.
Der Zaziki ist dezent gesalzen, mit genau der richtigen Menge Knoblauch und ich denke Creme Fraiche. Dadurch schmeckt er sehr cremig, fast schon sahnig.
Der Hauptgang kommt – OK, da muss Sabine mir helfen … Vielleicht daher das lächeln? War sie schon vorab informiert???

Wie hat es geschmeckt? Fange ich doch mal an …
Das Rumpsteak war von der Konsistenz noch OK.
Beim Geschmack war eine Note, die ich nicht zuordnen konnte.
Hmmm, Momentaufnahme? Tagesform? Weiter gehts.
Das Souvlaki genial. Butterzart, dezent gewürzt, leichtes Grillaroma.
Das Bifteki ( meist eine trockene überwürzte Nummer ) kurz gesagt nahezu perfekt!
Das Lammkotelett auf den Punkt gegrillt, und endlich mal den Fettrand nicht vorher abgeschnitten. Dadurch ein tolles, saftiges Aroma. Danke !!!
Gyros… Muss man ja auch probieren… Der geneigte Leser weiss, das ich kein totgegrilltes, verbranntes Fleisch mag. Hier? Ein Meister seines Faches am Drehspieß!!! Der erste Bissen war eine Offenbarung.
Die extrem krosse Kruste, weiches, aromatisches Fleisch, dezent gewürzt, mit genau dem richtigen Fettanteil. Hammergenial.
Reis habe ich abgewählt, probiere ich beim nächsten Besuch. Wie waren die Pommes? Lecker mit einem Hauch von Paprika, am Nebentisch gab es sie nur mit Salz. Ist das je nach Gericht anders? Werde ich noch herausfinden. Toll frittiert, sogar die am Ende übrig gebliebenen ( mehr ging wirklich nicht )
waren, mittlerweile kalt geworden, nicht labschig.

Fazit? Muss ich ein Steak oder ein Filet haben, wenn die „einfachen“ Fleischstücke so zubereitet werden? Klares Nein !!!
Ab sofort bin ich Fan von Gyros und Bifteki. Das hätte ich vor diesem Abend auch nicht geglaubt. Die Rechnung kommt in Begleitung eines weiteren Ouzos, die Änderungen haben sich nicht auf den Preis ausgewirkt. Der Abend war mit 44 Euro auch noch preiswert zu nennen.

Gibt es eine Empfehlung? Jau, eine dicke !!!

Update 3.12.2016:
Der Reis ist sehr lecker, tomatig mit einer sehr dezenten Säure und nicht überwürzt. Dadurch harmoniert er perfekt zu dem Fleisch. Heute schwebte eine Fischplatte an mir vorbei an den Nachbartisch. Duftete echt lecker. Ich musste mich ernsthaft zusammenreissen um nicht nach einen Probebissen zu fragen.
Nachdem wir jetzt schon diverse Abende in dem Restaurant verbracht haben kann ich die Leistung besser beurteilen. Es gibt wie überall wo Menschen arbeiten so etwas wie eine Tagesform. Das trifft allerdings nur für die Küchencrew zu. Hier gab es wenige gute, einige sehr gute und dann noch die herausragende Tage …
Bemerkenswert oder? Es war immer mindestens gut!
( Ihr kennt mich, ein gut von mir ist schon etwas besonderes )
Der Service war immer super nett, aufmerksam und sehr zuvorkommend.
Kennt Ihr das Gefühl nach einem Restaurantbesuch satt und zufrieden nach Hause zu fahren? Im Hinterkopf schon an den nächsten Besuch zu denken?

Griechisches Restaurant Katerini

Ziegenkäse auf Ciabattabrot

Ziegen Rohmilchkäse auf ein getoastetes Ciabattabrot geben, mit einer Kresseblüte, Cilistreifen, einer halben Stechelbeere, und einem kleinen Salatblatt anrichten und schnell servieren. Der Käse schmilzt auf dem warmen Brot.
Sehr einfach und exttrem lecker …
Aber auch sehr schwer zu fotografieren 😉

Currywurst Pommes

Ein Klassiker mal von mir, mit Pommes aus frischen Kartoffeln, gegrillte Wurst vom Bio Rind, Currysoße selbst gemacht und Joghurt statt Mayonaise …
Das Rezept kann ich gerne zuschicken.

Türkische Pizza

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 Gramm Vollkorn Dinkelmehl
  • 50 Gramm Roggen Vollkornschrot
  • 1 gehäufter Teelöffel Meersalz
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Esslöffel natives Olivenöl extra vergine
  • 125 ml warmes Wasser, je nach Mehlsorte
  • Parmesankäse, frisch gerieben zum Überbacken
  • 4 Esslöffel Tomatensugo gewürzt mit gepressten
    Knoblauch und Petersilie
  • 250 Gramm Rinderhackfleisch
  • 250 Gramm frischen Blattspinat
  • 150 Gramm Schafskäse
  • 7 schwarze eingelegte Oliven
  • 8 scharfe kleine Chilischoten
  • Salz, Pfeffer, Zimt, Chili
  • 1 Tomate und Petersilie zur Garnitur

Zubereitung:

Am Morgen den Teig für Abends aus dem Dinkelmehl, Hefe, Olivenöl, Wasser und Salz gut durchmischen. Der Teig sollte eine noch sehr weiche Konsistenz haben. Ist er zu fest, etwas Wasser zugeben. An einem warmen Ort ruhen lassen.

Den Backofen auf maximale Unterhitze einstellen, einen Back-stein auf das Rost stellen und den Ofen vorheizen. Auch wenn die Lampe ausgeht hat der Stein noch nicht die richtige Temperatur. Das dauert bestimmt eine halbe Stunde.
Das Hackfleisch in einer sehr heissen Pfanne anbraten. Dafür ein nicht so hochwertiges sondern ein raffiniertes Olivenöl verwenden. Das verträgt die Hitze. Würzen mit Salz, Pfeffer und etwas Zimt. Für die Schärfe gerne noch Chilipulver. Den Spinat blanchieren in sehr salzigen kochenden Wasser, dann in Eiswasser abschrecken. Sofort aus dem Wasser nehmen und ausdrücken.
Den Teig mit dem Roggenschrot zu einem nicht zu festen Teig verkneten und ausrollen. Mit dem Tomatensugo bestreichen. Den Rand frei lassen. Das Hackfleisch auf der Pizza verteilen. Den Spinat mit auflegen.
Den Schafskäse in kleine Streifen schneiden und auch auf der Pizza verteilen. Die Oliven dazugeben.
Mit einem Pizzaschieber die Pizza auf den nun sehr heissen Stein schieben und bei Unterhitze backen. Wie lange? Bis der Teig schön aufgegangen ist und der Parmesankäse geschmolzen, und der Schafskäse leicht gebräunt ist.
OK, Parmesan gehört nicht auf eine türkische Pizza, ist aber echt lecker …

Anrichten:

Frisch und Heiss aus dem Ofen, auf einem Holzbrett, mit Tomate und Petersilie garnieren und eine ordentliche Portion Cacik ( Joghurt, geraspelte Gurke und Knoblauch mit etwas Zitronensaft und Salz ) dazu reichen …

Backfisch an Pak Choi

Zutaten für 2 Personen:

  • 500 Gramm Seefisch, hier Seelachsfilet
  • 2 Pak Choi ( frischer Kohl aus dem Chinaladen )
  • Sweet Chilisoße zum garnieren
  • 1 Ei
  • 1 Esslöffel Vollkornmehl
  • 100 ml Milch
  • Salz, Pfeffer
  • Butter
  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

Den Pak Choi halbieren und in stark gesalzenem Wasser blanchieren.
Abschrecken in Eiswasser.
Den Fisch in Portionsgröße schneiden und abtupfen. Salzen und Pfeffern.
Aus dem Ei, dem Mehl und der Milch einen Backteig anrühren. Würzen mit Salz und Pfeffer. Je nach Eigröße evtl. etwas mehr Mehl zugeben.
Den Teig 5 Minuten ruhen lassen.
Den Pak Choi in eine gebutterte Pfanne geben und erwärmen.
Die Zeit reicht, um den Fisch zu backen. Dazu eine Pfanne mit Öl aufsetzen und sehr heiss werden lassen. Den Fisch durch den Backteig ziehen, in die Pfanne geben und ausbacken.

Anrichten:

Die Teller in der Mikrowelle bei voller Leistung 3 Minuten heiss werden lassen, den Pak Choi auf den Teller legen, den Fisch dazu geben und mit der Chilisoße garnieren. Etwas Petersilie und Schnittlauch
runden das Bild ab.
Viel Spaß beim nachkochen dieses doch sehr leichten Sommergerichtes…

 

 

 

Pasta Chorizo und Gemüse

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 Gramm Nudeln, hier die Barilla No.13
  • 100 Gramm Chorizo ( spanische Salami )
  • 12 Cherrytomaten
  • Broccoli oder Romanesco
  • 1 rote Zwiebel
  • Schafskäse
  • Knoblauch
  • Kapern
  • Olivenöl
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Den Broccoli oder Romanesco in kleine Stücke schneiden und in stark gesalzenem Wasser blanchieren.  Mit einem Sieb aus dem Wasser entnehmen und in Eiswasser kurz Abschrecken. In meinem Garten ist der Romanesco „in Saat geschossen“. Trotzdem wollte ich ihn verwenden. Deshalb die kleinen Stücke. Die Tomaten vierteln und beiseite stellen. Die Chorizo in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze anbraten. Das austretende Fett reicht um die geschnittenen Zwiebeln und den geschnittenen Knoblauch zu braten. Die Nudeln nach Packungsangabe in dem Blanchierwasser kochen.
Die Zeit reicht, um das Gemüse und eine kleine Hand voll Kapern in der Pfanne mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl auf Temperatur zu bringen. Übrigens, die Schale an den Tomaten bleibt bei mir immer dran, das Lycopin in der Schale ist sehr gesund und Ballaststoffe kann man immer gut gebrauchen.
Eine Kelle von dem Nudelwasser angießen, Deckel drauf und bei mittlerer Hitze ziehen lassen.

Anrichten:

Normalerweise würde ich die Nudeln nach dem kochen direkt aus dem Topf in die Gemüsepfanne geben und durchschwenken. Dadurch kann ich sicherstellen, das die Nudeln alle etwas von dem Sud bekommen. Hier für das Foto erst die Nudeln, dann das „Wurstgemüse“.
Statt Parmesankäse habe ich hier einen Schafskäse über die Nudeln geraspelt.

Matjessalat

Hier mal die Variante vom Matjessalat in seinen einzelnen Bestandteilen

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 ganzer Matjeshering
  • 1 Scheibe Vollkornbrot ( Schwarzbrot )
  • 8 Gurkenscheiben, süß sauer eingelegt
  • 1 rote Beete
  • 1 rote Zwiebel
  • 8 Kapern
  • 1 Becher saure Sahne
  • Aceto Balsamico
  • Dill
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die rote Beete schälen und in Stücke schneiden. Einen kleinen Topf mit Balsamessig aufsetzen, die rote Beete zugeben und für 10 Minuten bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel garen. Dafür verwende ich einen preiswerten Balsamico. Nach der Garzeit den Deckel abnehmen und den Sud einreduzieren. Den Topf beiseite schieben und mit hochwertigen Balsamico etwas auffüllen. Abkühlen lassen.
Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
Schwarzbrot in 8 gleiche Teile schneiden.
Den Matjes von der Mittelgräte befreien und jede Filethälfte in 4 gleiche Stücke schneiden.
Die saure Sahne mit dem Balsamicofond anrühren und kaltstellen.

Anrichten:

Die einzelnen Zutaten werden jetzt auf einem Schneidebrett oder großem Teller zu einem Turm geschichtet. Unten die Gurkenscheibe, dann das Schwarzbrot, der Matjeshering, die rote Beete, die Zwiebel und die Kaper.
Pro Person gibt es 4 Türme. Ein halber Matjes und eine halbe Scheibe Brot ist eine gute Menge für eine Vorspeise.
Auf die Teller einen Spiegel von der Balsamico / Sahne geben und die Türme mit einer Palette oder einem breiten Messer einsetzen. Garnieren mit Dill und etwas Pfeffer aus der Mühle.
Der typische Geschmack von Heringsalat kommt erst beim kauen …