Falafel

Heute gab es Falafel auf meine Art.
Dazu habe ich über Nacht die getrockneten Kichererbsen in Wasser eingeweicht. Pro Person reichen locker 50 Gramm. Wenn etwas übrig bleibt kann man auch die Reste zu Kugeln formen, in Sesam wenden und frittieren.
Heute aber nicht frittiert, sondern in der Pfanne gebraten. Dazu die Kichererbsen mit einem Schuss Sesamöl, Knoblauch, Petersilie, Pfeffer, Salz, Korianderkörner und Fenchelsaat ( beide kurz angeröstet ) sowie Petersilie im Mixer zu einer glatten Masse verarbeiten. Ein Ei unterheben. Abschmecken macht keinen Sinn, da die Masse ungebraten sehr bitter ist. Daher einen kleinen Löffel voll in der nicht zu heissen Pfanne braten, bis es eine schöne hellbraune Farbe angenommen hat. Dann probieren. Jetzt kann man die Würzung beurteilen. Durch das weglassen von Kreuzkümmel bleibt es eine eher milde Veranstaltung. Dazu passt dann hervorragend ein Soßenbett aus Ziegenweichkäse mit Vollfettjoghurt aufgemixt. Auf das Falafel kommen noch je 2 Kugeln Avocado und ein fein gerolltes Stück eingelegte Zucchini.
Als kleine Geschmacksbombe liegen noch 2 gepickelte Bärlauchblüten unter der Petersilie. Für die Gesundheit noch mit Kürbiskernöl aus der Wesermühle ausgarnieren. Hört sich aufwändig an? Ist aber mit ein wenig Vorbereitung sehr einfach zu realisieren.

 

Ziegenkäse auf Ciabattabrot

Ziegen Rohmilchkäse auf ein getoastetes Ciabattabrot geben, mit einer Kresseblüte, Cilistreifen, einer halben Stechelbeere, und einem kleinen Salatblatt anrichten und schnell servieren. Der Käse schmilzt auf dem warmen Brot.
Sehr einfach und exttrem lecker …
Aber auch sehr schwer zu fotografieren 😉

Matjessalat

Hier mal die Variante vom Matjessalat in seinen einzelnen Bestandteilen

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 ganzer Matjeshering
  • 1 Scheibe Vollkornbrot ( Schwarzbrot )
  • 8 Gurkenscheiben, süß sauer eingelegt
  • 1 rote Beete
  • 1 rote Zwiebel
  • 8 Kapern
  • 1 Becher saure Sahne
  • Aceto Balsamico
  • Dill
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die rote Beete schälen und in Stücke schneiden. Einen kleinen Topf mit Balsamessig aufsetzen, die rote Beete zugeben und für 10 Minuten bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel garen. Dafür verwende ich einen preiswerten Balsamico. Nach der Garzeit den Deckel abnehmen und den Sud einreduzieren. Den Topf beiseite schieben und mit hochwertigen Balsamico etwas auffüllen. Abkühlen lassen.
Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
Schwarzbrot in 8 gleiche Teile schneiden.
Den Matjes von der Mittelgräte befreien und jede Filethälfte in 4 gleiche Stücke schneiden.
Die saure Sahne mit dem Balsamicofond anrühren und kaltstellen.

Anrichten:

Die einzelnen Zutaten werden jetzt auf einem Schneidebrett oder großem Teller zu einem Turm geschichtet. Unten die Gurkenscheibe, dann das Schwarzbrot, der Matjeshering, die rote Beete, die Zwiebel und die Kaper.
Pro Person gibt es 4 Türme. Ein halber Matjes und eine halbe Scheibe Brot ist eine gute Menge für eine Vorspeise.
Auf die Teller einen Spiegel von der Balsamico / Sahne geben und die Türme mit einer Palette oder einem breiten Messer einsetzen. Garnieren mit Dill und etwas Pfeffer aus der Mühle.
Der typische Geschmack von Heringsalat kommt erst beim kauen …

 

Spargelsalat

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 100 Gramm geschälten Spargel
  • 5 Esslöffel natives Olivenöl extra vergine
  • 1/2 Teelöffel Senf
  • 1 Esslöffel Balsamico Bianco
  • Pfeffer aus der Mühle, etwas Meersalz
  • etwas Butterschmalz zum Braten
  • Blüten und Knospen aus dem Garten
  • Gewürze nach Lust und Laune

Zubereitung:

Den Spargel in mundgerechte Stücke schneiden, in einer Pfanne
anbraten und nach Geschmack würzen.
Die Knospen oder Fruchtstände von z.B. Kohlpflanzen kurz blanchieren und abschrecken.
Aus dem Olivenöl, dem Balsamessig und dem Senf ein Dressing anrühren.
Anrichten auf einem großen Teller, mit dem Dressing beträufeln und servieren…

Gebratene Blutwurst auf Apfel und Pürree

Dieses Gericht lebt von den sehr guten Zutaten. Das gilt für die Blutwurst ganz besonders. Der Metzger des Vertrauens hat da bestimmt etwas. Die Kartoffeln in der Schale mit sehr viel Meersalz kochen. Die Erbsen auspulen ( oder TK Ware ) in einem Topf mit Butter langsam heiss werden lassen. Kurz vor dem Garpunkt der Kartoffeln die Wurst scharf anbraten. Den Apfel in Spalten schneiden und in Butter mit etwas Zucker anbraten. Die Kartoffeln und die Erbsen zu Pürree verarbeiten und die Erbsen locker unter die Kartoffeln heben. Beides sollte klar erkennbar bleiben. Anrichten auf heissen Tellern, Pürree, Äpfel, Wurst. Obendrauf garnieren mit kandierten Ingwer, wer mag gibt noch rote Zwiebelringe dazu …

Süßkartoffelsuppe

Einfach und lecker ist diese Suppe von der Süßkartoffel. Dazu die Kartoffel schälen und würfeln. Eine Zwiebel schälen, würfeln und in Olivenöl zum Braten ( Raffiniertes Öl, kann mehr Hitze ab ) anschmoren. Die Süßkartoffel zugeben und weiter schmoren. Ingwer, Currypulver, Zimt und Chili zugeben, kurz mitschmoren und mit Brühe ablöschen. Die Suppe sollte jetzt 20 Minuten köcheln. Die Paprika in Würfel schneiden, in der Pfanne kurz scharf anbraten und beiseite stellen. Die Nudeln nach Packungsangabe kochen und mit den Paprikawürfeln zur aufgemixten Suppe geben. Wer mag kann noch etwas Sahne untermixen. Anrichten in heissen Tellern und garnieren.

Variante: Einfach nur ein leckeres Fischfilet braten und in die Suppe geben…

Spaghetti in Orangensoße

Zutaten für 2 Personen:

250 Gramm Spaghetti Integrale, 1 große Gemüsezwiebel, 2 Chilischoten, 3 Orangen,    1/2 Liter Gemüsebrühe.

Die Gemüsezwiebel schälen und in nicht zu kleine Würfel schneiden. Die Orangen schälen, von einer die Filets herausschneiden und beiseite stellen. Die restlichen Orangen im Standmixer mit der Gemüsebrühe zu einer homogenen Soße aufmixen. In einem Topf die Zwiebeln glasig anschwitzen, die Chilis zugeben und mit der Orangensoße angießen.Die Temperatur herunterdrehen und die Soße nur ziehen lassen. Würzen nach Geschmack mit Salz und vielleicht Orangenmarmelade. Die Nudeln aufsetzen und nach Vorgabe kochen. Abgießen und zu der Orangensoße geben. Die Nudeln noch für kurze Zeit in der Soße wenden, dann auf tiefen, heissen Tellern anrichten. Ausgarnieren mit Basilikum und den Filets. Parmesankäse draufraspeln, fertig …

Ziegensalami

Nachdem mir eine tolle Ziegensalami von Herrn Kurz aus der Käserei La Chevre Bleue in Thedinghausen angeboten wurde musste ich mir etwas passendes einfallen lassen.

Die Salami ist sehr mager und sehr Geschmacksintensiv. Zum Essen ohne eine Beilage auch zu schade, da es nur sehr geringe Mengen gibt.

Hier mal der erste Versuch mit Nüssen, Lachs, Datteln, Birne, gebratenen Pilzen, Sprossen und Feldsalat.
Das Dressing ist eine Orangen Ingwer Reduktion. Die kleinen weissen Würfel sind Ziegenkäse…
Im ersten Moment vielleicht eine wilde Mischung, aber das Geschmackserlebnis ist einfach der Hammer!
Der Crunch und die leicht herbe Note der Walnüsse, die Süße der Dattel, das Fett vom Lachs bereitet den Gaumen für die Salami vor.
Durch die feste Konsistenz kaut Mann / Frau etwas länger. Dadurch kann sich der Geschmack so richtig entfalten.
Der nächste Bissen hat vielleicht den gebratenen Pilz mit dem Ziegenkäse oder die Birne oder oder …
Ganz am Ende hat sich dann aber noch sehr fein der Geschmack der Salami erhalten.
Meine Gäste waren jedenfalls hin und weg…

Gelbflossenthun, Wildfang

Heute gibt es etwas ganz besonderes, ein paar Stücke von einem geangelten Gelbflossenthunfisch. Dazu braucht es nicht irgendwelche besonderen Beilagen, einfach nur ein frischer Salat und eine in der Pfanne geschmorte Zucchini. Den Thunfisch einfach nur in einer sehr heissen Pfanne mit wenig Öl für 10 Sekunden auf der einen Seite anbraten, wenden und weitere 15 Sekunden braten. Die Pfanne dann einfach nur von der heissen Platte nehmen und den Fisch mit Alufolie abgedeckt ziehen lassen. Er sollte in der Mitte gerade nur Temperatur bekommen haben. Anrichten auf heissen Tellern, den Fisch aufschneiden und zu den Zucchini geben. Würzen mit Togarashi. Wie gesagt, etwas sehr besonderes, das gibt es auch bei mir nicht so oft …

Zwiebelsuppe

Zwiebelsuppe, abgewandelt, gesehen bei Gordon Ramsey…

Zutaten: 5 große Zwiebeln, 750 ml Brühe, ( Gemüse oder Huhn ) Olivenöl, Meersalz, Pfeffer frisch gemahlen, Kurkuma, Bockshornkleesamen, Minze, Zimtstange, Zitrone, Chili, etwas Zucker und wer mag etwas Mehl für die Bindung. ( Hab ich nicht genommen ) Im Original kommt noch gehackte Petersilie dazu, muss aber nicht.

Einen Topf aufsetzen und die Zwiebeln in Olivenöl anschmoren, bis sie glasig sind. Dann die Gewürze kurz in einem trockenen Topf erhitzen und zu den Zwiebeln geben. Mit Brühe aufgießen und 10 Minuten köcheln lassen. Die Zimtstange herausnehmen, mit Zitronensaft, Zitronenabrieb und bei Bedarf mit Zucker abschmecken. Anrichten in heissen Schüsseln, garnieren mit Radieschen, Kresse und Joghurt. Der Joghurt passt prima zu der Suppe, nimmt der Chili ein wenig die Schärfe und gefällt mir besser wie Petersilie.

Dazu ein leckeres getoastetes Vollkornbrot reichen.